FC Red Bull Salzburg: Keine perfekte Generalprobe für den Cup-Schlager

01.03.2026

Cup-Halbfinale (c) maic
Cup-Halbfinale

Salzburg strahlt auch nach der 21. Runde von der Tabellenspitze in  der Admiral Bundesliga. Der Glanz im Heimspiel gegen TSV Egger Glas Hartberg hielt sich jedoch in Grenzen. Für den FC Red Bull Salzburg war es zwar das dritte Match ohne Niederlage in Folge. Allerdings reichte es gegen die Steirer nur für ein torloses Remis. Für die Steirer war es der erste Punktgewinn in Salzburg in der Bundesliga-Geschichte des Clubs. Hartberg hat damit noch immer den Fuß in der Türe in Richtung Meistergruppe.

 

Admiral Bundesliga | 21. Runde

FC Red Bull Salzburg – TSV Egger Glas Hartberg 0:0
Red Bull Arena
SR Simsek
Zuschauer: 7.458

Gelbe Karten: Diabate, Konate bzw. Vincze

FC Red Bull Salzburg: Finale im Grunddurchgang gegen TSV Hartberg

27.02.2026

BUNDESLIGA (c) Maier
Die Bullen auf Tellerjagd

In der vorletzten Runde des Grunddurchgangs empfängt der Tabellenführer FC Red Bull Salzburg am kommenden Sonntag den TSV Egger Glas Hartberg.  Ein Gegner, der als Tabellenfünfter noch um einen Platz in der Meistergruppe kämpft. Das Duell mit den Steirern in der Red Bull Arena wird von Schiedsrichter Isa Simsek geleitet. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

Daniel Beichler über das Duell mit den Steirern: „Der Sieg beim LASK war wichtig, und wir können unsere Lehren aus einem richtig guten Spiel ziehen. Aber diese Partie ist abgehakt, der Fokus gilt der neuen Aufgabe, und die heißt Hartberg. Beim Spiel gegen die Steirer werden wir gut daran tun, von Beginn weg richtig hart zu arbeiten, damit wir am Ende mit einer entsprechenden Leistung und einem guten Ergebnis dastehen. Deshalb müssen wir dort weitermachen, wo wir angefangen haben. Und da geht es gar nicht um die 90 Minuten in Linz an sich, sondern auch darum, wie die Jungs in der laufenden Trainingswoche bisher gearbeitet haben. Grundtenor muss einfach sein, dass wir uns alle Dinge massiv erarbeiten müssen und dass uns nichts geschenkt wird. Es wird wichtig sein, sehr klar in der Birne zu bleiben und daran zu denken, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.“

FC Red Bull Salzburg: Spannende Premiere gegen LASK

21.02.2026

Daniel Beichler (c) FC Red Bull Salzburg GmbH
Daniel Beichler

Im Duell Zweiter gegen Ersten empfängt der LASK am kommenden Sonntag (17:00 Uhr, live Sky Sport Austria) den punktgleichen Tabellenführer RB Salzburg. Es ist zugleich der drittletzte Auftritt im Grunddurchgang. Die Spannung ist groß, die Erwartung aus Salzburger Sicht sind es auch: Daniel Beichler gibt sein Debüt auf der Trainerbank bei den  Roten Bullen. Das Match in der Linzer Raiffeisen Arena wird von Schiedsrichter Alexander Harkam geleitet.

Daniel Beichler über sein erstes Match als Coach der Roten Bullen: „Die Zeit von meinem Einstieg bis zum ersten Spiel ist nur sehr kurz, und deshalb ist es wichtig, dass ich in den wenigen Tagen hin zum LASK-Match möglichst viele Eindrücke von meinen Spielern sammeln kann. Von der Grundordnung her weiß ich jetzt schon, wie wir auftreten wollen. Welche Spieler das dann sein werden, werden wir aber noch sehen. Ich freue mich auf dieses Spitzenspiel am Sonntag. Wir haben alle Bock auf diese Begegnung, auch weil wir zeigen können, dass wir eine richtig gute Mannschaft sind.“

Im neuen Kalenderjahr haben die Bullen mit dem Europacup bereits fünf Pflichtspiele in den Beinen, neben einem 3:1-Erfolg über den FC Basel und dem Aufstieg im Cup gegen den WAC stehen Niederlagen gegen Aston Villa (2:3) und die Wiener Austria (2:0) sowie zuletzt der Auswärtspunkt beim 1:1 gegen den GAK zu Buche. In der Tabelle hält Salzburg als Spitzenreiter bei derselben Punkteanzahl wie der erste Verfolger, der LASK.

FC Red Bull Salzburg: Daniel Beichler ist neuer Cheftrainer

18.02.2026

Daniel Beichler mit Stephan Reiter Marcus Mann (c) FC Red Bull Salzburg
Daniel Beichler

Daniel Beichler übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Cheftrainers beim FC Red Bull Salzburg. Der gebürtige Steirer, der zuletzt Coach des Kooperationsklubs FC Liefering war, unterschreibt bei den Roten Bullen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

Trainer auf dem Salzburger Weg

Daniel Beichler ist in Salzburg sowie im österreichischen Fußball eine absolut bekannte Größe. So verfügt der fünffache A-Team-Spieler über jede Menge Erfahrung im Profi-Bereich und war u. a. in der österreichischen Bundesliga (144 Matches) sowie im europäischen Ausland aktiv.

Seine Trainerlaufbahn startete er im Jahr 2016 als Betreuer beim JAZ Süd. Ab Sommer 2021 arbeitete Beichler dann in Salzburg, wo er seither die U14, U16 und U18 (erfolgreich mit zwei Meistertiteln) der Red Bull Akademie, die UEFA Youth League-Mannschaft des FC Red Bull Salzburg – die er mit überzeugenden Leistungen in das Final Four führte – sowie den FC Liefering über zwei Jahre hinweg coachte.

 

 

FC Red Bull Salzburg: Schlusspfiff für Thomas Letsch

17.02.2026

Thomas Letsch (c) FC Red Bull Salzburg GmbH
ausgespielt ...

Thomas Letsch ist nicht mehr Trainer des FC Red Bull Salzburg. Er wurde – wie es in einem offiziellen Vereinsstatement lautet - „von seinen Aufgaben beim Klub entbunden, er ist ab sofort nicht mehr Cheftrainer des FC Red Bull Salzburg“. Auch Co-Trainer Kai Hesse muss zusammenpacken und wird künftig nicht mehr für den FC Red Bull Salzburg tätig sein.

Auf Grund der Leistungen kommt die Entscheidung nicht überraschend. Bemerkenswert aber, dass der neue Sportdirektor der Bullen – Marcus Mann – bei dessen Amtsantritt Anfang Jänner, mit seinen Aussagen den Eindruck erweckte, dass der Trainer nicht zur Debatte steht. Eigentlich war der Schlusspfiff für Letsch bereits vor der Winterpause erwartet worden. Augenscheinlich und verständlicherweise wollte man die Trainerfrage erst mit dem neuen Sportdirektor klären. Doch für die sportlichen Turbulenzen den Trainer alleine verantwortlich zu machen wäre zu kurz gegriffen. Anzusprechen ist auch die Transferpolitik der Roten Bullen in den letzten Jahren. Karrieren zu ermöglichen, Verkaufserlöse zu erzielen ist im modernen Fußball legitim. Lange hat das einst von Ralf Rangnick als "Ausbildungsverein" bezeichnet Modell gut funktioniert. Die letzte Jahre ging´s nicht auf - der sportliche Preis war, wie man aktuell sieht, ein hoher. International weg von der Bühne, nationales Double noch in Griffweite. Ob es der Trainerwechsel alleine richten kann, wird sich weisen.