Comeback: Faust kompakt im Salzburger Landestheater

11.02.2026

Faust (c) SLT - Tobias Witzgall
Faust I und II

Faust I und II, in 120 Minuten erzählt von nur vier Personen auf der Bühne. Dieser Faust ist waghalsig, experimentierfreudig und erschreckend zeitgenössisch. Die Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem vereint beide Teile der „Faust“-Tragödie an einem Abend und kehrt ab dem 19. Februar auf die Bühne des Salzburger Landestheaters zurück.

Goethes „Faust“-Stoff ist legendär – und war am Salzburger Landestheater seit 2010 über zehn Spielzeiten hinweg zu erleben. In der vergangenen Spielzeit eroberte die Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem die Bühne mit einer radikal neuen Konzeption des „Faust“-Stoffes:

Faust sucht nach dem ewigen Leben auf virtueller Ebene, nach dem perfekten Prototyp seiner selbst als künstliche Intelligenz.

Premiere: Erster Salzburger Telenotarzt im Einsatz

10.02.2026

Telenotarztausbildung (c) Rotes Kreuz Niederosterreich
Telenotarztausbildung

Dr. Alexander Franz – er ist Salzburg erste Telenotarzt. Zum ersten Mal wurde in Österreich eine bundesländer- und organisationsübergreifende Basisausbildung für Telenotärzte durchgeführt. Insgesamt nahmen 27 Notärzte aus mehreren Bundesländern an der Ausbildung teil – darunter auch Dr. Alexander Franz vom Roten Kreuz Salzburg. Somit ist er der erste Salzburger Notarzt, der diese neue Qualifikation erworben hat und seine Expertise künftig im Telenotarztsystem einbringt.

Telenotarztsystem: Digitale Unterstützung direkt aus Salzburg

Das Telenotarztsystem stellt eine wesentliche Erweiterung der präklinischen Versorgung dar und ist inzwischen in Salzburg und anderen Bundesländern im Einsatz. Ziel ist es, dass das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal vor Ort bei Bedarf jederzeit in Echtzeit ärztliche Unterstützung erhält und den Telenotarzt oder die Telenotärztin unmittelbar in die laufende Behandlung einbinden kann.

Zum Einsatz kommt das System insbesondere bei medizinisch nicht kritischen Patienten bei denen eine ärztliche Beratung und Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Versorgung leisten kann, ohne dass sofort ein Notarzt vor Ort sein muss. Gleichzeitig bietet es zusätzliche Sicherheit, wenn sich der Zustand von Patienten unerwartet verschlechtert: In solchen Fällen kann das Telenotarztsystem die Zeit bis zum Eintreffen eines nachalarmierten Notarztes bzw. einer nachalarmierten Notärztin sinnvoll überbrücken. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt aktuell auf der Beurteilung von EKGs, darüber hinaus begleiten Telenotärzte auch Transporte ins Krankenhaus.

eat&meet 2026: Kulinarik über den Tellerrand

09.02.2026

eat and meet (c) Niko Zuparic
eat and meet

Vom 6. bis 28. März 2026 wird bei 119 „grenzen_los“ delikaten Veranstaltungen von 48 Partnerbetrieben aus der Gastronomie, Hotellerie, Handel, Kunst- und Kulturvermittlung neugierig über den Tellerrand geblickt, um genüsslich Neues zu entdecken bei der kulinarischen Abenteuerreise um die Welt inmitten der Altstadt Salzburg. 

Grenzenlos weltoffen: Gemeinsam Essen verbindet Mensch und Kultur

Bei eat&meet 2026 ist „GRENZEN_LOS“ nicht als Huldigung des Überflusses oder die Aufforderung zur Aneignung fremder Esskulturen zu verstehen, vielmehr ist es eine kulinarisch genussvolle Annäherung an Ungewohntes und zeigt, dass sich exotische Zutaten, fremde Aromen und verschiedene Traditionen oft bestens ergänzen und gegenseitig befruchten.

Die Welt ist ein Schmelztiegel – eine Metapher für Diversität und Interkultur – im Idealfall ein Ort ohne Grenzen, wo Menschen unterschiedlicher Provenienz, Kulturen oder Religionen zusammenkommen, um sich zu etwas Neuem zu verbinden.

In der Kulinarik kombiniert die Crossover- oder Fusionküche verschiedene Stile und Esskulturen. Dabei verschwimmen die Grenzen, aus Kontrast entsteht Harmonie und das Fremde ist oftmals dann gar nicht so fremd, wie es anfangs schien. Grenzen verschoben oder gar aufgelöst, die Tore zur Welt geöffnet im kreativ kulinarischen Sinn werden beim diesjährigen Kulinarikfestival eat&meet. 

Kinojahr 2026: Jubiläum und neue Highlights

07.02.2026

Florian Vorraber (c) maic
Kinojahr 2026 eröffnet

Im CINEPLEXX Salzburg Airport gab´s jetzt vor einer illustren Gästeschar exklusive Einblicke in das Kinojahr 2026. „Das Kinojahr 2026 wird vielfältiger denn je“ verspricht Florian Vorraber von CINEPLEXX.

Action- und Franchise-Fans dürfen sich auf epische Fortsetzungen und Neustarts freuen – von „Spider-Man: Brand New Day“ über „Avengers: Doomsday“ bis hin zum finalen Kapitel von „Dune: Part 3“.

 

Mozartwoche 2026: Publikumsmagnet mit über 29.000 Besucher aus 60 Ländern

02.02.2026

Mozart Woche 2026 (c) Bernhard Müller
Mozart Woche 2026

Über 70 Veranstaltungen an 14 Spielorten - elf Tage lang bot die Mozartwoche 2026  vom 22. Jänner bis 1. Februar ein intensives und facettenreiches Programm. Im Mittelpunkt stand die Neuinszenierung von Mozarts beliebtester Oper Die Zauberflöte. Die vier Aufführungen in der Regie von Intendant Rolando Villazón im Haus für Mozart waren allesamt rasch ausverkauft. Über 29.000 Besucher aus 60 Ländern, 50 Prozent der Vorstellungen ausverkauft und eine Auslastung bei über 90 Prozent – so die beeindruckende Bilanz der Organisatoren.


„Die Mozartwoche 2026 war wahrlich ein gelungenes Geburtstagsfest für Wolfgang Amadé Mozart. Einmal mehr zeigt sich die Strahlkraft einer Opernproduktion. Die Zauberflöte alleine brachte eine Reihe neuer Kulturfans nach Salzburg, wir durften rund 30 Prozent neue Kunden bei der Mozartwoche begrüßen. Alleine über 7.000 Besucher begeisterte die Neuproduktion der Zauberflöte von Rolando Villazón, alle Vorstellungen waren schon im Vorfeld komplett ausverkauft. Insbesondere unsere internationalen Gäste, zunehmend auch aus den USA, nutzten verstärkt die Möglichkeit, gleich mehrere Veranstaltungen der Mozartwoche zu besuchen und erlebten die einzigartige Faszination der Mozartstadt über mehrere Tage. Ebenso freuen wir uns über die Rückkehr der Gruppenreisen z. B. aus Kanada, Israel, Japan und Spanien. Das erste Festival des Jahres war mit einer Auslastung von über 90 Prozent ein voller Erfolg und unterstreicht einmal mehr die Rolle der Mozartwoche als nachhaltiger Garant für den Qualitätstourismus im Winter in Salzburg,“ erläutert Rainer Heneis, Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum.