Gesundheitsdestination Gastein: Waldtherapie zeigt Wirkung

07.01.2026

rojektteam (c) Daxenbichler Paracelsus Universitaet
Gasteiner Projektteam

Eine neue klinische Studie im Rahmen des EU-Forschungsprojektes WiWa² in Gastein zeigt: Gezielte aktive Aufenthalte im Wald können die Therapieerfolge bei chronischen Rückenschmerzen messbar verbessern. Wer sich in der Natur bewegt, profitiert körperlich und seelisch – und das auf Dauer.

Der alpine Naturraum Gastein gewinnt weiter an wissenschaftlich belegter Bedeutung als Gesundheitsdestination. Die klinische Studie WiWa², durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU), zeigt, dass strukturierte Bewegung in der Natur – sogenanntes Green Exercise in Kombination mit Waldtherapie – bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen nachhaltige gesundheitliche Effekte erzielt.

Die Studienergebnisse wurden kürzlich im Rahmen einer Fachpräsentation in Bad Hofgastein Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Tourismus vorgestellt. Sie liefern klinische Evidenz für die Wirksamkeit alpiner Outdoor-Therapieformate im Rahmen der Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA).

Vergessen im Zug: 31.037 Fundstücke und einige Kuriositäten

30.12.2025

Lost and found (c) ÖBB | Scheiblecker
Lost & found

ÖBB Lost & Found-Büros sind für viele Fahrgäste oft die Retter in der Not. Insbesondere dann, wenn wichtige Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder Bankomatkarten zunächst verlorengehen, aber schlussendlich wieder auftauchen, ist die Erleichterung groß.

Den entscheidenden Anstoß liefern dabei in der Regel ehrliche Finder, die verlorene Gegenstände bei ÖBB Mitarbeitern oder direkt in den Lost & Found Stellen abgeben. Glücklicherweise scheinen viele ehrliche Menschen mit den ÖBB unterwegs zu sein, denn 2025 wurden 31.037 Gegenstände gefunden – das sind durchschnittlich 85 Stück pro Tag (2024: 84 Stück pro Tag). 

38 % der Fundgegenstände haben die ÖBB wieder an die Eigentümern retourniert – ein unveränderter Wert im Vergleich zum Vorjahr. Gegenstände, die nicht auf einer der Lost & Found-Stellen abgeholt werden, wurden, wie gesetzlich vorgeschrieben, den öffentlichen Stellen (wie Fundbüros) übergeben.

 

Crashtest: Finale 2025 mit 19 Fahrzeugen

13.12.2025

Crashtest 2025 (c) ÖAMTC Euro NCAP
Crashtest 2025

Finale im Euro NCAP-Crashtest für das Jahr 2025: Getestet wurden diesmal 19 aktuelle Modelle. Eine herausragende Sicherheitsperformance lieferte dabei der neue Mercedes CLA ab, der in allen vier Testkategorien – Erwachsenenschutz, Kinderschutz, Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer sowie Assistenzsysteme – überzeugte. Ebenfalls mit guten Leistungen – und einer Bewertung von fünf Sternen – gingen u. a. Deepal S05, Hyundai Nexo, Mazda CX-5, Porsche Cayenne, Volkswagen T-Roc aus der Testserie hervor.

Mercedes CLA: Sehr guter Rundum-Schutz

Der neue CLA, wahlweise elektrisch oder mit Verbrennungsmotor erhältlich, zeigte in den von Euro NCAP durchgeführten Tests starke Leistungen in allen Bereichen: 94 Prozent im Erwachsenenschutz, 89 Prozent im Kinderschutz (inkl. automatischer Erkennung von Kindersitzen und entsprechender Airbag-Deaktivierung), hohe Werte beim Schutz von Fußgänger und Radfahrenden sowie eine leistungsfähige, autonome Notbremsfunktionen gehören zur Standardausstattung.

Rotes Kreuz Salzburg: Freiwillige vor den Vorhang geholt

30.11.2025

Das Rotes Kreuz Salzburg machte zuletzt Negativ-Schlagzeilen rund um die Führungscrew.

Für den Internationalen Tag der Freiwilligkeit, dem 5. Dezember, stellt das Rote Kreuz Salzburg nun jene Menschen ins Rampenlicht, die täglich ihre Zeit, Kraft und ihren Einsatz zur Verfügung stellen: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Sie helfen, ohne etwas zurückzuverlangen und stellen ihre Freizeit in den Dienst jener, die Unterstützung brauchen. Sie ermöglichen Hilfs- und Sozialangebote, die ohne sie nicht möglich wären: Über 5.000 Freiwillige des Roten Kreuzes Salzburg sind Tag für Tag, rund um die Uhr für die Menschen im Bundesland im Einsatz.

SalzburgerLand: Pongauer Touristiker mit neuem Projekt

14.11.2025

Gemeinsam stärker (c) Julia Winter Radstadt Tourismus
Gemeinsam stärker

Nach über zwei Jahren intensiver Vorbereitung sind sie nun startbereit: Vier renommierte Tourismusverbände aus dem Pongau bündeln ab 2026 ihre Kräfte und gründen eine gemeinsame Destination Management Organisation (DMO). Damit entsteht eine der modernsten und zukunftsorientiertesten Tourismusorganisationen im Bundesland Salzburg. Wagrain-Kleinarl, Altenmarkt-Zauchensee, Radstadt und Eben sind die gemeinsamen Partner.

Michael Walchhofer, Abfahrtsweltmeister, Hotelier und Obmann von Altenmarkt-Zauchensee Tourismus: „In unseren wichtigsten Quellmärkten stehen wirtschaftlich herausfordernde Zeiten bevor, deshalb freue ich mich besonders, dass wir diesen Schritt, gemeinsam für die Region, aus einer Position touristischer Stärke heraus setzen können.“

Eine Marktstudie in den fünf Hauptmärkten der Salzburger Sportwelt – Österreich, Deutschland, Dänemark, Niederlande und Tschechien – zeigte deutlich, dass derzeit keine der bestehenden Destinationen als Marke im Herkunftsland der Gäste punkten kann.

Stefan Passrugger, Tourismusdirektor von Wagrain-Kleinarl: „Das müssen wir entschieden ändern. Unsere Region hat das Potential, im Tourismusmarketing die Stellschrauben neu zu drehen, um ein Leuchtturm zu werden – daran müssen wir konsequent und gemeinsam arbeiten. Gemeinsam sind wir stärker – und können so mit mehr Kraft für die Interessen unserer Betriebe und für die qualitative Weiterentwicklung der gesamten Region eintreten.“