SCHAU.RAUM.STADT: Altstadtverband Salzburg präsentiert neues Konzept

10.07.2026

Roland Aigner (c) Kolarik AS
Roland Aigner

Innenstädte stehen unter Druck. Infolge eines tiefgreifenden Strukturwandels haben sie den Status als selbstverständlicher Alltagsraum verloren. Diese Entwicklung ist Ausdruck eines veränderten Konsumverhaltens, steigender Kosten durch Inflation sowie geopolitischer Unsicherheiten. Gleichzeitig entwickeln sich Innenstädte zunehmend zu Lebensräumen für Begegnung, Kultur, Freizeit, Arbeit und temporären Konsum. Genau hier setzt der Altstadtverband Salzburg mit seiner neuen Standortförderungs-Initiative „House of Talents“ im SCHAU.RAUM.STADT. am Anton-Neumayr-Platz 1 an.

„Die Altstadt Salzburg steht vor vielen Herausforderungen, ist aber zugleich voller Potenziale. Für neue Formen urbanen Lebens braucht es Mut zum Ausprobieren, starke Netzwerke und eine öffentliche Hand, die aktiv mitgestaltet“, erklärt Projektverantwortlicher Roland Aigner, Geschäftsführer des Altstadtverbands Salzburg.

Mit dem innovativen Stadtentwicklungsprojekt soll die Ansiedlung handwerklich orientierter Geschäftsideen in der Altstadt gezielt gefördert werden.

Das Projekt fungiert als Impulsgeber für innovative Mixed-Use-Konzepte in bislang strukturellem Leerstand und fördert gezielt unternehmerische Entwicklung sowie kreativen Austausch. 

Kooperationen, Finanzierung & Förderung

Jungunternehmern wird ein Geschäftslokal und Leistungspaket zur Verfügung gestellt, das maßgeschneiderte Unterstützung in den Bereichen Marketing, Rechts- und Steuerberatung sowie aktive Vernetzung umfasst. Die zentral gelegene Fläche mit 137 m² Nutz- und Lagerraum am Anton-Neumayr-Platz 1 erfüllt die konzeptuellen Anforderungen sowie die finanziellen Rahmenbedingungen für das Projekt „House of Talents“. 

„Aufdirndln" - neues Leben für DIrndlkleider

Die Wahl-Salzburgerin Patricia Fichter hat mit DIRNDLFIT ein besonderes Konzept entwickelt: Jede dritte Frau in Österreich besitzt mindestens ein Dirndl, das kaum getragen wird. Anstatt ungenutzt im Schrank zu hängen, bringt DIRNDLFIT diese Stücke zurück in den Kreislauf. Mit dem Konzept „Aufdirndln" können Dirndl bewertet, im stationären Handel abgegeben und anschließend weiterverkauft, angepasst oder upcycelt werden. So entsteht ein regionaler Secondhand-Kreislauf für hochwertige Trachtenmode – ressourcenschonend und transparent. „Ein Dirndl ist mehr als ein Kleidungsstück. Es ist ein persönliches Statement und soll getragen, geliebt oder weitergegeben werden", so Patricia Fichter. Ihre Vision: Tracht als langlebiges Wertstück neu zu etablieren und DIRNDLFIT als Vorreiter für zirkuläre Mode im Premiumsegment in der Altstadt Salzburg zu positionieren.

Streetwear-Marke mit urbanem Flair

Der gebürtige Salzburger verbindet seine handwerkliche Leidenschaft für künstlerisches Textildesign, kreative Streetwear und visuelle Popkultur mit der Vision, eine eigenständige Streetwear-Kultur in der Altstadt Salzburg zu etablieren. Aus Unzufriedenheit mit beliebigem Merchandise und Fast Fashion entstand eine Marke, die auf Qualität, Originalität und Haltung setzt. Die limitierten Kollektionen kombinieren eigens entwickelte Motive mit offiziell lizenzierten Charakteren.

Jede Figur wird individuell konzipiert, von Hand gezeichnet und in Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Künstlern digital illustriert. Auch bei den Materialien setzt PAC auf höchste Standards: Verarbeitet werden hochwertige Bio-Baumwollstoffe mit GOTS- und Öko-Tex-Zertifizierung und im eigenen „PAC Comfort-Fit“, bewusst länger geschnitten. Mit dem Fokus auf Qualität, Exklusivität und Sammlerwert positioniert sich POSH ALLEY CATS als eigenständige Streetwear-Brand – nicht als Massenmarke, sondern als bewusste Kaufentscheidung. „Meine Vision ist eine Marke, mit der sich Menschen identifizieren können – mit authentischem urbanem Lebensgefühl und internationalem Flair“, erklärt der neue Altstadt-Unternehmer Christian Bernegger. 

Weitere Infos unter https://schauraumstadt.at/

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