Lange Nacht der Forschung in Salzburg: Zehn Standorte mit 13 Stationen

08.04.2026

Die Lange Nacht der Forschung in Salzburg geht am Freitag den 24. April 2026 in die 10. Ausgabe. Von 17:00 bis 23:00 Uhr öffnen Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen an zehn Standorten ihre Türen und machen Forschung bei freiem Eintritt erlebbar. In Salzburg beteiligen sich unter anderem FH Salzburg, GeoSphere Austria, HTL Saalfelden, HTL Salzburg, Institut der Regionen Europas (IRE), Internationale Stiftung Mozarteum, Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig (PH), Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU), Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS), Privatuniversität Schloss Seeburg, Salzburg Research Forschungsgesellschaft sowie Universität Mozarteum Salzburg.

Forschung erleben, verstehen, mitreden

Die beteiligten Salzburger Einrichtungen geben bei der Veranstaltung einen Blick hinter die Kulissen und öffnen Türen zu Orten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Über 700 Forschende präsentieren an 163 Stationen ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten.

Das vielfältige Programm im Bundesland Salzburg ist nun online. Interessierte können sich schon heute auf www.langenachtderforschung.at/sbg  ihre persönliche Entdeckungstour zusammenstellen.

Highlights aus den Salzburger Standorten

In Salzburg präsentieren Institutionen an zehn Standorten ein Programm mit insgesamt 163 Stationen und damit so viele wie noch nie zuvor. Die folgenden Beispiele sind nur eine kleine Auswahl daraus und geben einen Einblick in die thematische Bandbreite, die von Gesundheit und Bildung über Digitalisierung und Europa bis zu Klima, Energie und Kultur reicht. An vielen Standorten gibt es Mitmachstationen und Rahmenprogramm für Kinder und Jugendliche.

Fachhochschule Salzburg

Wie verbreitet sich Desinformation in sozialen Netzwerken? Ein interaktiver Demonstrator macht sichtbar, wie Falschinformationen zirkulieren, welche Rolle automatisierte Bot-Netzwerke spielen und wie manipulierte Inhalte entstehen können.

GeoSphere Austria Salzburg

Gibt es auf 3.106 Metern noch Pollen? Eine virtuelle Reise zum Sonnblick Observatorium zeigt, wie Bioaerosole wie Pollen gemessen werden. Holografische Bilder und Fluoreszenz machen biologische Partikel sichtbar, ergänzt durch einen Tast-Test mit 3D-Modellen verschiedener Pollentypen.

HTL Saalfelden

Was brennt in der Zelle? Die Station erklärt, wie Brennstoffzellen aus Wasserstoff Strom und Wärme erzeugen, geräuschlos und ohne klassische Verbrennung, sondern über eine elektrochemische Reaktion.

Institut der Regionen Europas

Welche Themen bewegen das gemeinsame Europa? Im Mittelpunkt stehen aktuelle EU-Fragen von Sicherheit und Daten über Mobilität und Künstliche Intelligenz bis zu Erweiterungsperspektiven und dem Umgang mit internationalen Krisen.

Internationale Stiftung Mozarteum

Original oder Fake? An Mozarts Rondo „Alla turca“ wird gezeigt, wie sich eine Mozart-Handschrift prüfen lässt. Besuchende vergleichen Fälschung und Reproduktion und lernen, wie Wissenschaft mit Schrift, Papier, Herkunft und historischen Quellen Echtheit bewertet.

Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig

Lebensmittel-Mystery: Ein Fall für die Tonne? Ein interaktives Format führt vom Wissen zum Handeln. Mit Beweisprotokoll und Mystery-Methode untersuchen Besuchende Ursachen von Lebensmittelabfällen und erarbeiten Wege zu verantwortungsvollem Konsum.

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Wie viel Natur tut uns gut? Eine VR-Erfahrung mit Naturlandschaften unterschiedlicher Artenvielfalt wird mit Eyetracking und Erhebung von Empfinden sowie körperlichen Reaktionen kombiniert. So wird nachvollziehbar, wie Naturumgebungen auf Menschen wirken können.

Paris Lodron Universität Salzburg

Science on Fire: Können Licht und Feuer tanzen? Eine Show verbindet Chemie und Physik mit spektakulären Experimenten, leuchtenden Reaktionen und „tanzenden“ Flammen. Eine eigens entwickelte Musik-Lasershow macht Wissenschaft als sinnliches Erlebnis zugänglich.

Science City Itzling

In der Science City Itzling geben sieben Institutionen an insgesamt 32 Stationen Einblicke in die Forschungsarbeit: Salzburg Research, Privatuniversität Schloss Seeburg, 4D Aerospace Research and Simulation, Ludwig Boltzmann Institut Digital Health & Prevention, HTBLuVA Salzburg, MINT:labs Science City Itzling, MINT Salzburg.

Was passiert bei einem Carving-Schwung wirklich, wie wirken Kräfte beim Schießen im Biathlon oder beim Rodeln? Salzburg Research macht mit Sensoren in Ski, Schuhen, Helmen und Sportgeräten Bewegungen sichtbar, die sonst nur „gefühlt“ werden. Entdecke, wie Messungen direktes Feedback liefern.

 

Universität Mozarteum

Wie entsteht Wissen durch Kunst? PhD in the Arts-Studierende geben Einblick in künstlerische Forschung. Installationen, Hörstationen und performative Elemente zeigen, wie künstlerische Prozesse als Experimente verstanden werden können und welche Formen von Wissen dabei entstehen.

 

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